Am Dienstag war mal wieder ein aufregender Tag. Zuerst hatte ich mein erstes Vorstellungsgespraech bei einer Marketingfirma. Wie sich aber beim Gespraech herausgestellt hat, sollte ich als Vertreter von Tuer zu Tuer gehen und versuchen KFZ-Teile und Reifen zu verkaufen. Es stellte sich auch heraus, das es kein Stundenlohn gibt, sondern nur eine Provision pro verkauften Ersatzteilen. Wenn es also bloed kommt, laeuft man sich 8 Stunden die Hacken ab und bekommt kein einzigen Cent dafuer. NEIN DANKE !!! Danach habe ich mich nochmal mit Matthias aus der Schweiz getroffen und wir sind mit seinem Auto zusammen in die Adelaide Hills nach Hahndorf gefahren.
Die 1839 von deutschen Lutheranern gegruendetet Gemeinde ist Australiens aelteste deutschstaemmige Siedlung. Es besteht heutzutage aber nur noch aus Cafes, angeblichen deutschen Schlachtern und Baeckereien sowie einigen Restaurants. Haben uns dann auch eine Deutsche Wurstplatte mit Kartoffelsalat gegoennt und uns ueber die Japanischen Touristen amuesiert, die fleissig Kuckucksuhren und Nussknacker im Souvenirshop gekauft haben.
Am Abend bin ich dann mit meiner Laufgruppe erneut 10 km laufen gewesen. Diesmal habe ich mich bereits einer schnelleren Gruppe angeschlossen und wir haben die 10 km in knapp 52 Minuten gelaufen. Ich habe dort auch eine Amerikanische Studentin wieder getroffen, die auch am letzten Donnerstag mit mir gelaufen ist. Sie hat mich doch glatt nach dem Laufen mit zum Dinner mit Ihrer Studenten WG eingeladen und so habe ich gestern noch mit 6 Studenten und Studentinnen bis spaet in die Nacht gegessen und geschnackt.
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